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InWiGe-Newsletter - Arbeiten an und mit Menschen (6)

Aktuelle Informationen aus dem BMBF-Förderschwerpunkt Arbeiten an und mit Menschen

Newsletter 10/2021

Liebe Interessierte am Themenfeld Interaktionsarbeit,
liebe Leserinnen und Leser,

über den Sommer ist im Förderschwerpunkt „Arbeiten an und mit Menschen“ einiges passiert. Die Verbundprojekte KILPaD und RespectWork weiteten ihren medialen Auftritt aus, SO-SERVE erreichte mit der Veröffentlichung eines Whitepapers einen neuen Meilenstein, InWiGe startete in die Feldphase in Pflegeeinrichtungen und die Fokusgruppe 1 kam zu einem sehr erfolgreichen Treffen zusammen. Außerdem fanden mehrere Veranstaltungen statt, darunter das 7. Virtuelle Forum sowie ein weiteres Kolloquium zur Interaktionsarbeit in der Pflege. Darüber hinaus möchten wir Ihnen in diesem Newsletter erneut drei Verbundprojekte näher vorstellen: AnEffLo, RespectWork und ProDigA.


Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Lesen!

Es grüßt Sie herzlich

Ihr InWiGe-Team

 

Die Themen des Newsletters Nr. 4 im Überblick

1.         Aktuelles – medialer Auftritt der Projekte RespectWork und KILPaD, RespectWork in „præview“, SO-SERVE Whitepaper „Perspektiven auf die Gestaltung von Interaktionsarbeit“

2.         Drei Fragen an… – AnEffLo, RespectWork und ProDigA

3.         Einblick in die Arbeit des Förderschwerpunkts

3.1.      Rückblick – 4. Pflegekolloquium, Treffen der Fokusgruppe 1, ESPAnet 2021 Online Konferenz, 7. Rostocker Dienstleistungstagung und 7. Virtuelles Forum

3.2.      Ausblick – 5. Pflegekolloquium, Online-Workshop „Dienstleistungsarbeit – Arbeitsbewertung neu denken“, Dienstleistungs-Kongress „High-Tech meets High-Touch“, Virtuelles Forum 8, 7. Internationale Konferenz „Arbeit und Gesundheit“, 68. GfA-Frühjahrskongress 2022 und Fachtagung Interaktionsarbeit

4.         Informationsmöglichkeiten

 

1. Aktuelles

YouTube-Kanal und Podcast „schnitt.stelle“ von KILPaD

Das Projekt KILPaD hat jetzt einen YouTube-Kanal mit Videos zur Analyse digitaler Oberflächen oder zu den Herausforderungen der Digitalisierung in der Produktion sowie WebCasts zur Implementierung von Digitalisierungsvorhaben. Ebenso wird der Podcast „schnitt.stelle“ des Projekts stets um weitere Folgen erweitert, reinhören lohnt sich!

Videos und Podcast von RespectWork

Auch das Verbundprojekt RespectWork hat bereits mehrere Videos zur wissenschaftlichen Bedeutung des Begriffs „Respekt“ oder zur respektvollen Interaktion im Einzelhandel veröffentlicht. Zudem findet sich auf der Webseite des Projekts ein Podcast mit mehreren Folgen, etwa zur Relevanz des Respekts für die Kunden. Auch hier lohnt sich das Reinhören!

Zeitschrift „praeview“ gewährt Einblick in das Projekt RespectWork

Mit mehreren Beiträgen ist RespectWork in der Zeitschrift „præview“vertreten. Dabei geht es beispielsweise um die Entstehung von Respekt und Respektlosigkeit oder wie der Respekt in der Interaktion zwischen Kundschaft und Verkaufspersonal stärker zur Geltung kommen kann. Außerdem findet sich in der Ausgabe ein Beitrag von Michael Niehaus über das Metaprojekt InWiGe.

Whitepaper von SO-SERVE zu stärkeren Verbindung von Arbeitswissenschaft und Service Engineering

In dem Whitepaper „Perspektiven auf die Gestaltung von Interaktionsarbeit“ geben WissenschaftlerInnen der „Arbeitsgruppe Wissen-Denken-Handeln“ der TU Dresden und der Abteilung „Forschung und Entwicklung“ des Universitätsrechenzentrums der Universität Leipzig einen aktuellen Überblick über Ansätze zur Analyse und Gestaltung von Interaktionsarbeit in personenbezogenen Dienstleistungen. Die Publikation ist ein wichtiger Meilenstein für das Projekt SO-SERVE, da sie erstmals verschiedene Perspektiven auf die Gestaltung von Interaktionsarbeit verbindet und Synergiepotentiale von Arbeitswissenschaft und Service Engineering aufzeigt.

2. Drei Fragen an…

AnEffLo – Anti-Effizienzlogiken: Reflexiv-nachhaltige Perspektiven auf Interaktionsarbeit am Beispiel Pflege

Die Interaktionsarbeit unterliegt zunehmend Digitalisierungstendenzen, so dass der sichere Umgang mit neuen Technologien sowie das Vertrauen in diese immer wichtiger werden, damit Beschäftigte sowie PatientInnen die Chancen des digitalen Wandels nutzen können. Doch das Denken in Effizienzlogiken kann dem entgegenstehen, weshalb die Anwendung von „Anti-Effizienzlogiken“ erforderlich wird, die auch „weiche“ Faktoren wie Affekte, die Stimmung von KlientInnen oder die Arbeitszufriedenheit berücksichtigen. AnEffLo will die Zufriedenheit erhöhen, die organisationale Innnovationsfähigkeit stärken und die Arbeit in der Pflege gesundheitsförderlicher gestalten. Weshalb die Berücksichtigung weicher Faktoren wichtig ist und in welchen Bereichen die Lösungen des Projekts noch angewendet werden können, lesen Sie hier.

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Internetseite des Projekts

ProDigA – Versorgungsprozesse digital unterstützen für die Gestaltung guter Interaktionsarbeit

Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen haben oft multiple Versorgungsbedarfe, die von einem Dienstleister allein nicht abgedeckt werden können, vielmehr braucht es ganz unterschiedliche Aktuere. Die Koordination der interdisziplinären Zusammenarbeit stellt für PatientInnen und deren Angehörige jedoch oft eine Herausforderung dar. Netzwerke und Strukturen sind nötig, um die Zusammenarbeit zu unterstützen, weshalb das Projet ProDigA ein onlinebasiertes Versorgungsnetzwerk entwickelt, über welches die PatientInnen mit den DienstleisterInnen verbunden sind. Wir haben das Projekt gefragt, welche Akteure an solchen multiplen Versorgungsbedarfen beteiligt sind und was die Innovation der Service-Plattform ausmacht. Die Antworten darauf lesen Sie hier

Auf der Webseite des Projekts finden Sie weitere Informationen zu ProDigA.

RespectWork – Entwicklung gegenseitigen Respekts in der Kundeninteraktion zur Verbesserung von Arbeits- und Dienstleistungsqualität

Für ein gutes Arbeitsklima im Einzelhandel stellt der gegenseitige Respekt zwischen KundInnen und Beschäftigten eine zentrale Voraussetzung dar. Dennoch wird von zunehmender Respektlosigkeit berichtet, welche die Arbeitnehmenden belastet und sich damit schlussendlich auch auf das Dienstleistungsunternehmen negativ auswirkt. RespectWork will die Rahmenbedingungen der Dienstleistungsinteraktion so gestalten, dass eine respektvolle Interaktion möglich wird. Welche Auswirkungen die Respektlosigkeit auf die Interaktionsarbeit hat und welche Gefahren sie für die Beschäftigten birgt, beantwortet das Projekt hier.

Bei Interesse besuchen Sie auch die Internetseite des Projektes.

 

3.1.     Rückblick

Viertes Pflegekolloquium am 27. Juli

Das vierte Kolloquium zur Interaktionsarbeit in der Pflege drehte sich um das Thema „Praktische Umsetzung partizipativer Gestaltung von Arbeit und Technik in der professionellen Pflege“. Nach der Vorstellung des 2018 veröffentlichten Memorandums „Arbeit und Technik 4.0 in der professionellen Pflege“ wurde auf die Rolle desselben für die (Fach-)Öffentlichkeit geblickt. Auf einen Impulsvortrag über die Hintergründe des Memorandums folgte ein Blick auf den Zusammenhang von Interaktionsarbeit und Partizipation. Anschließend wurden Erfahrungen vorgestellt, welche bei der praktischen Umsetzung des Memorandums im Projekt PraFö gesammelt wurden, bevor am Verbundprojekte PARCURA veranschaulicht wurde, wie Partizipation in der Praxis noch aussehen kann. Mit einer Diskussion und der Idee ein Memorandum 2.0 aufzusetzen, endete die erfolgreiche Veranstaltung.

Fünftes Treffen der Fokusgruppe 1

Bei ihrem fünften Treffen am 04. August beschäftigte sich die Fokusgruppe 1 mit der „Quantifizierung von Interaktionsarbeit“. Bei einem Vortrag wurden erste Ergebnisse der qualitativen Studie von InWiGe aufgezeigt, woraufhin Jonas Wehrmann sein Promotionsvorhaben zur psychischen Belastung in der Interaktionsarbeit vorstellte, im Rahmen dessen er ein Instrument zur Gefährdungsbeurteilung von interaktionsspezifischen Belastungen entwickelt. Anschließend gab das Projekt Digitaler Engel einen Einblick in die Entwicklung eines Messinstruments zur Quantifizierung von Interaktionsarbeit, bevor über das weitere Vorgehen und die geplanten Produkte der Fokusgruppe, ein Podcast sowie eine Praeview-Sonderausgabe, gesprochen wurde.

InWiGe: Start der Feldphase in Pflegeeinrichtungen

Aufgrund der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Reise- und Kontaktbeschränkungen war es häufig nicht möglich, Forschungsprojekte wie geplant umzusetzen. Im Juli konnte Jonas Wehrmann von InWiGe im Rahmen der qualitativen Studie endlich mit persönlichen Interviews und teilnehmenden Beobachtungen in Pflegeeinrichtungen beginnen. Neben ExpertInnen wurden Pflegekräfte befragt und Schichtbeobachtungen durchgeführt. Der Interviewer freute sich über die positive Resonanz, auf welche das Projekt bei den Pflegeeinrichtungen stößt. InWiGe bedankt sich bereits jetzt bei allen InterviewpartnerInnen, Betrieben und Einrichtungen für die Unterstützung.

ESPAnet 2021 Online Konferenz am 03. September

Auf der ESPAnet 2021 leiteten Nadja Dörflinger und Anita Tisch von InWiGe den Stream „When social interactions are unavoidable. Frontline service work in times of the COVID-19 pandemic“. Dabei ging es um die Fragen, wie sich die Arbeitsbedingungen während der Corona-Pandemie verändert haben und wie auf europäischer und nationaler Ebene zu gesunden und sicheren Arbeitsbedingungen in der Interaktionsarbeit hingewirkt werden kann.

7. Rostocker Dienstleistungstagung September

Bedingt durch die Corona-Pandemie fand mit einem Jahr Verspätung am 9. und 10. September zum siebten Mal die Rostocker Dienstleistungstagung des Instituts für Betriebswirtschaftslehre der Universität Rostock in Präsenz statt. Die Veranstaltung bot eine Plattform zum wissenschaftlichen Austausch zur Dienstleistungsforschung. Anhand von drei parallelen Tracks, Sessions und einer Posterpräsentation konnten die über 80 Teilnehmenden über Fragestellungen, Ergebnisse und neueste Erkenntnisse in dem Forschungsfeld diskutieren.

7. Virtuelles Forum

Rund um die Frage „Praxishilfen: Wie kann der Transfer aus der wissenschaftlichen Projektarbeit in die betriebliche Praxis gelingen?“ drehte sich am 28. September das 7. Virtuelle Forum. Statt auf wissenschaftliche Aktivitäten und Fragestellungen wurde der Blick dieses Mal stärker auf die betriebliche Praxis gelenkt und insbesondere auf betriebliche Hilfestellungen zur konkreten Gestaltung der Arbeit vor Ort. Dabei wurde die Breite des Spektrums an Praxishilfen deutlich, das von Tipps für die Beschäftigten bis hin zu komplexen Leitfäden für ExpertInnen reicht. Die Herausforderung für InWiGe ist es dabei, eine Toolbox zu entwickeln, welche die Gestaltungshilfen der verschiedenen Verbundprojekte integriert und für die Praxis zugänglich macht. Zum Schluss gewährten die drei Projekte InkluServ, KLIPaD und RespectWork Einblicke in ihre betriebliche Arbeit bevor die Veranstaltung mit einer Diskussion endete. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden und freuen uns auf das nächste Virtuelle Forum!

 

3.2 Ausblick

Fünftes Kolloquium zur Interaktionsarbeit in der Pflege

Mit dem Thema „Roboter in personennahen Dienstleistungsbereichen - Erfahrungen, Möglichkeiten, Nutzen“ beschäftigt sich am 26. Oktober das fünfte Pflegekolloquium. Der Input wird dabei von der Stiftung Evangelische Altenheimat, Praxispartner des Projekts DigiLab NPO, kommen und sich inhaltlich mit Erfahrungen mit Prototyp-Robotern in Pflegheimen befassen.

Online-Workshop „Dienstleistungsarbeit – Arbeitsbewertung neu denken“

Am 03. November veranstalten die Bereiche „Tarifpolitische Grundsätze“ sowie „Innovation und Gute Arbeit“ von ver.di einen Online-Workshop zum Thema „Dienstleistungsarbeit – Arbeitsbewertung neu denken“. Nadja Dörflinger und Michael Niehaus von InWiGe berichten dabei über die besonderen Anforderungen bei der Interaktionsarbeit.

Dienstleistungs-Kongress „High-Tech meets High-Touch“

Als hybride Veranstaltung findet am 8. und 9. November Online sowie in Nürnberg der Dienstleistungs-Kongress „High-Tech meets High-Touch – Mit Servicekompetenz zur Wertschöpfung der Zukunft“ statt. Dabei wird gefragt: „Interaktiv, vernetzt und digital unterstützt in die Zukunft. Doch: Unter welchen Voraussetzungen kann dies menschennah gelingen?“ Drei BMBF-Forschungsinitiativen bietet dafür einen Blick in die Zukunft.
Zur Anmeldung gelangen Sie hier.

8. Virtuelles Forum

Als Termin für das 8. Virtuelle Forum des BMBF-Förderschwerpunktes „Arbeiten an und mit Menschen“ steht bereits der 27. Januar 2022 fest. Weitere Informationen folgen.

7. Internationale Konferenz „Arbeit und Gesundheit“

Voraussichtlich vor Ort findet am 10. und 11. Februar 2022 an der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW in Olten in der Schweiz die 7. Internationale Konferenz „Arbeit und Gesundheit“statt. Inhaltlich geht es dabei um „Arbeit und Emotionen“ und um aktuelle Herausforderungen im Themenfeld „Arbeit und Gesundheit“.

68. GfA-Frühjahrskongress 2022

Unter dem Titel „Technologie und Bildung in hybriden Arbeitswelten“ wird vom 02. bis 04. März 2022 in Magdeburg der 68. GfA-Frühjahrskongress abgehalten. Dabei werden die Themen „Bildung in hybriden Arbeitswelten“, „Lernen im Prozess der Arbeit“, „Motivations-, lern- und persönlichkeitsförderliche Arbeitsgestaltung“, „Kompetenzen für die hybride Arbeitswelt“ sowie „Arbeitsbedingungen in der Interaktionsarbeit und ihre Auswirkungen auf Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit" behandelt.

Fachtagung Interaktionsarbeit

Am 21. und 22. Juni 2022 findet die Fachtagung Interaktionsarbeit in Dortmund statt. Weitere Informationen hierzu werden rechtzeitig bekannt gegeben.

4. Informationsmöglichkeiten

Auf unserer Webseite interaktionsarbeit.de sowie unserem Twitter-Account informieren wir Sie fortlaufend über aktuelle Geschehnisse im Förderschwerpunkt.

Auch dieser Newsletter soll als Plattform zur Informationsweitergabe und Vernetzung dienen, um den sozialpolitischen und wissenschaftlichen Diskurs zu Bedingungen und Möglichkeiten für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der (digitalisierten) Interaktionsarbeit anzuregen und zu erweitern.
Möchten Sie im kommenden Newsletter eine Ankündigung platzieren oder haben Sie Anregungen? Dann schreiben Sie uns an inwige@baua.bund.de.
Der nächste Newsletter erscheint voraussichtlich im Dezember 2021.

 

Hier können Sie den Newsletter abbestellen.

 

Drei Fragen an RespectWork – Entwicklung gegenseitigen Respekts in der Kundeninteraktion zur Verbesserung von Arbeits- und Dienstleistungsqualität

Gegenseitiger Respekt zwischen KundInnen und Beschäftigten stellt eine zentrale Voraussetzung für ein positives Arbeitsklima und eine gute Arbeitsqualität im Einzelhandel dar. Während sich die Beschäftigten einen respektvollen Umgang im Verkaufsgespräch wünschen, erwarten die KundInnen eine respektvolle und zuvorkommende Behandlung durch das Verkaufspersonal. Wenn beides erfüllt wird, besteht das Potenzial, die zwischenmenschliche Arbeit „gut“ zu gestalten und die Kundenbindung zu stärken. Dem entgegenstehend berichten Beschäftigte jedoch von einer zunehmenden Respektlosigkeit. Diese stellt für die Arbeitnehmenden eine Belastung dar, die sich schlussendlich auch für die Dienstleistungsunternehmen negativ auswirken kann.
Trotz der großen Bedeutung des gegenseitigen Respekts, existieren bislang kaum Untersuchungen zu der Thematik. Zudem fehlt es an praxisgerechten Konzepten für die Beratung von Betrieben und Beschäftigten, die oft nicht in der Lage sind, mit den beschriebenen Herausforderungen adäquat umzugehen. Mehr: Drei Fragen an RespectWork – Entwicklung gegenseitigen Respekts in der Kundeninteraktion zur Verbesserung von Arbeits- und Dienstleistungsqualität …

RespectWork (verweist auf: Drei Fragen an RespectWork – Entwicklung gegenseitigen Respekts in der Kundeninteraktion zur Verbesserung von Arbeits- und Dienstleistungsqualität)

Drei Fragen an ProDigA – Versorgungsprozesse digital unterstützen für die Gestaltung guter Interaktionsarbeit

Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen, verursacht etwa durch einen Schlaganfall oder eine neurologische Erkrankung, haben oft komplexe Versorgungsbedarfe. Von einem Dienstleister allein können diese häufig nicht abgedeckt werden, vielmehr müssen für eine hochwertige Versorgung unterschiedliche Akteure wie HilfsmittelanbieterInnen, PflegedienstleisterInnen, TherapeutInnen etc. eingebunden werden. Die Koordination der interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen den DienstleisterInnen und die Organisation der Leistungen stellen PatientInnen wie Angehörige oft vor große Herausforderungen. Zudem fällt es angesichts der erheblichen krankheitsbedingten Einschränkungen nicht immer leicht, die individuellen Wünsche und Bedarfe in diesen Prozess einzubringen. Mehr: Drei Fragen an ProDigA – Versorgungsprozesse digital unterstützen für die Gestaltung guter Interaktionsarbeit …

ProDigA (verweist auf: Drei Fragen an ProDigA – Versorgungsprozesse digital unterstützen für die Gestaltung guter Interaktionsarbeit)

Drei Fragen an AnEffLo – Anti-Effizienzlogiken: Reflexiv-nachhaltige Perspektiven auf Interaktionsarbeit am Beispiel Pflege

Interaktionsarbeit unterliegt immer stärker Automatisierungs- und Digitalisierungstendenzen. Für AnEfflo wird der sichere Umgang mit neuen Technologien sowie ein grundlegendes Vertrauen in diese zunehmend wichtiger, damit Beschäftigte sowie PatientInnen die Chancen des digitalen Wandels nutzen können. Das Denken in Effizienzlogiken und ein enger Fokus auf Wirtschaftlichkeit können dem entgegenstehen, wodurch die Anwendung von „Anti-Effizienzlogiken“ mit Mitteln moderner Technologien erforderlich wird. Anti-Effizienzlogiken berücksichtigen nämlich auch „weiche“ Faktoren wie Affekte oder Beziehungsqualitäten sowie die Stimmung von KlientInnen und die Arbeitszufriedenheit von Pflegekräften. Mehr: Drei Fragen an AnEffLo – Anti-Effizienzlogiken: Reflexiv-nachhaltige Perspektiven auf Interaktionsarbeit am Beispiel Pflege …

AnEfflo (verweist auf: Drei Fragen an AnEffLo – Anti-Effizienzlogiken: Reflexiv-nachhaltige Perspektiven auf Interaktionsarbeit am Beispiel Pflege)

Ein Blick zurück: 7. Virtuelles Forum im Förderschwerpunkt

Am 28. September fand das siebte virtuelle Forum der Verbundprojekte im BMBF-Förderschwerpunkt „Arbeit an und mit Menschen“ unter dem Motto „Praxishilfen: Wie kann der Transfer aus der wissenschaftlichen Projektarbeit in die betriebliche Praxis gelingen?“ statt. Mehr: Ein Blick zurück: 7. Virtuelles Forum im Förderschwerpunkt …

Was assoziieren Sie mit Praxishilfen? (verweist auf: Ein Blick zurück: 7. Virtuelles Forum im Förderschwerpunkt)

Neu erschienene Ausgabe der Zeitschrift praeview gewährt vielfältige Einblicke in die Arbeit des Verbundprojektes RespectWork

Mit Blick auf die „Arbeit der Zukunft“ sollten nicht nur die technischen Innovationen betrachtet werden, sondern ebenfalls die Interaktionen von Menschen untereinander im Arbeitsprozess. Respekt scheint hierbei die Basis für jede Form von Interaktionsarbeit zu sein. Daran anknüpfend widmet sich das Projekt RespectWork der Erforschung und Gestaltung zwischenmenschlichen Respekts und der Frage nach einer respektvollen Interaktionsarbeit im Einzelhandel. Mehr: Neu erschienene Ausgabe der Zeitschrift praeview gewährt vielfältige Einblicke in die Arbeit des Verbundprojektes RespectWork …

præview – Zeitschrift für innovative Arbeitsgestaltung und Prävention (verweist auf: Neu erschienene Ausgabe der Zeitschrift praeview gewährt vielfältige Einblicke in die Arbeit des Verbundprojektes RespectWork)

Verbundprojekt RespectWork setzt auf starken medialen Auftritt

Das Verbundprojekt „RespectWork“ (Entwicklung gegenseitigen Respekts in der Kundeninteraktion zur Verbesserung von Arbeits- und Dienstleistungsqualität) aus dem Förderschwerpunkt „Arbeiten an und mit Menschen“ hat bereits verschiedenste Videos und Podcasts veröffentlicht, in denen nicht nur das Projekt näher vorgestellt wird, sondern auch praktische Erfahrungen im Hinblick auf das Thema Respekt im Einzelhandel diskutiert werden. Mehr: Verbundprojekt RespectWork setzt auf starken medialen Auftritt …

RespectWork (verweist auf: Verbundprojekt RespectWork setzt auf starken medialen Auftritt)

Verbundprojekt SO-SERVE strebt stärkere Verbindung von Arbeitswissenschaft und Service Engineering an

WissenschaftlerInnen der Arbeitsgruppe Wissen-Denken-Handeln der TU Dresden (Fakultät Psychologie) und der Abteilung Forschung und Entwicklung des Universitätsrechenzentrums der Universität Leipzig geben mit dem neu vorliegenden Whitepapers einen aktuellen Überblick über Ansätze zur Analyse und Gestaltung von Interaktionsarbeit in personenbezogenen Dienstleistungen und zeigen die Synergiepotentiale von Arbeitswissenschaft und Service Engineering auf. Die Veröffentlichung ist nicht nur ein wichtiger Meilenstein für das Verbundprojekt SO-SERVE sondern kann darüber hinaus sicherlich als bedeutender Schritt für eine stärkere interdisziplinäre Herangehensweise der beiden Wissenschaften gesehen werden! Mehr: Verbundprojekt SO-SERVE strebt stärkere Verbindung von Arbeitswissenschaft und Service Engineering an …

Perspektiven auf die Gestaltung von Interaktionsarbeit - Whitepaper (verweist auf: Verbundprojekt SO-SERVE strebt stärkere Verbindung von Arbeitswissenschaft und Service Engineering an)

Das Thema „Quantifizierung von Interaktionsarbeit“ stößt auf breites Interesse im Förderschwerpunkt „Arbeit an und mit Menschen“

Anfang August haben sich die Verbundprojekte der Fokusgruppe 1 zu ihrem 5. Fokusgruppentreffen getroffen. Aufgrund des großen Interesse an dem Thema der „Quantifizierung von Interaktionsarbeit“ auch von Teilnehmenden anderer Fokusgruppen, wurde der inhaltliche Austausch für Interessierte des gesamten Förderschwerpunktes geöffnet. Im Mittelpunkt stand hierbei die „direkte Interaktion zwischen Dienstleistungsgeber und Dienstleistungsnehmer“. Mehr: Das Thema „Quantifizierung von Interaktionsarbeit“ stößt auf breites Interesse im Förderschwerpunkt „Arbeit an und mit Menschen“ …

5. Treffen der Fokusgruppe 1 (verweist auf: Das Thema „Quantifizierung von Interaktionsarbeit“ stößt auf breites Interesse im Förderschwerpunkt „Arbeit an und mit Menschen“)

Fachtagung Interaktionsarbeit gestalten

Die Fachtagung Interaktionsarbeit gestalten am 20.-21.06.2022 in der DASA Arbeitswelt Ausstellung in Dortmund ist die zentrale Veranstaltung des Metaprojektes InWiGe der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA). Die Veranstaltung findet im Rahmen des Förderschwerpunktes "Arbeiten an und mit Menschen" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung statt und wird von der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) unterstützt. Mehr: Fachtagung Interaktionsarbeit gestalten …

Flyer zur Fachtagung Interaktionsarbeit gestalten (verweist auf: Fachtagung Interaktionsarbeit gestalten)

68. GfA-Frühjahrskongress 2022

Themenschwerpunkt zu den „Arbeitsbedingungen in der Interaktionsarbeit und ihre Auswirkungen auf Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit" Mehr: 68. GfA-Frühjahrskongress 2022 …

Digitale Unterstützung von Interaktionsarbeit

Das Forum widmet sich der Frage nach den Chancen und Risiken digital unterstützter Interaktionsarbeit. Dabei geht es sowohl um technisch vermittelte Mensch-Mensch-Interaktion als auch um Formen von Mensch-Maschine-Interaktion. Mehr: Digitale Unterstützung von Interaktionsarbeit …

Beschäftigte in einem Callcenter (verweist auf: Digitale Unterstützung von Interaktionsarbeit)

„Arbeits- und Dienstleistungsforschung“: Ergebnisse und Perspektiven

Forschung soll die Grundlage für Gestaltungswissen liefern und ist damit unentbehrlich für Gute Arbeit und gute Dienstleistungen. Arbeitsforschung muss künftig vor allem die Frage beantworten, wie Arbeit – etwa vor dem Hintergrund neuer Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz – humanisiert werden kann. Dienstleistungsforschung soll die Entwicklung und Gestaltung hochwertiger Dienstleistungen fördern, die z.B. die sozial-ökologische Transformation unterstützen. Mehr: „Arbeits- und Dienstleistungsforschung“: Ergebnisse und Perspektiven …

„High-Tech meets High-Touch"

Hybrider Service Kongress am 08. und 09. November 2021 Mehr: „High-Tech meets High-Touch" …

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