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Aktuelle Meldungen

Gesundheitliche Outcomes

Für die gesundheits- und persönlichkeitsförderliche Gestaltung von Interaktionsarbeit sind Erkenntnisse über spezifische Arbeitsbedingungen und Anforderungen sowie deren Auswirkungen für die Beschäftigten zentral.

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Themen und Artikel

„Man weiß ja nie – wenn eine Tür aufgeht – was sich hinter der Tür befindet“ - Zur Interaktionsarbeit bei der Polizei im Einsatz- und Streifendienst

Die folgende Case Study gibt anhand von Interviews mit Beschäftigten im Einsatz und Streifendienst aus zwei Dienststellen in Niedersachsen sowie der Analyse verschiedener Dokumente vertiefte Einblicke in die Interaktionsarbeit von PolizistInnen. Hierbei wird zunächst auf Hintergrundinformationen, Zahlen und Charakteristika zu diesem Berufsfeld eingegangen. Danach werden drei Aspekte thematisiert, die die Interaktionsarbeit in der Polizeiarbeit beeinflussen und dadurch auch die Arbeitssituation der PolizeibeamtInnen prägen, nämlich die Rolle der emotionalen Anforderungen im Polizeialltag, die Unplanbarkeit von Interaktionen sowie der Umgang mit herausfordernden Interaktionssituationen. Das Fazit thematisiert abschließend konkrete Anknüpfungspunkte, die die (Interaktions-)Arbeit der PolizistInnen aus deren eigener Sicht erleichtern könnten. Mehr : „Man weiß ja nie – wenn eine Tür aufgeht – was sich hinter der Tür befindet“ - Zur Interaktionsarbeit bei der Polizei im Einsatz- und Streifendienst …

Neuerscheinung: Beruflichkeit - Interaktionsarbeit - Kompetenz: Impulse für eine kompetenzorientierte Interaktionsarbeit in der Pflege

Die vielfältigen Herausforderungen und Chancen der ambulanten und stationären Langzeitpflege standen im Fokus des Verbundprojektes „KomIn – Kompetenzorientierte Interaktionsarbeit in der Pflege“. Mehr: Neuerscheinung: Beruflichkeit - Interaktionsarbeit - Kompetenz: Impulse für eine kompetenzorientierte Interaktionsarbeit in der Pflege …

Cover Sammelband KomIn (verweist auf: Neuerscheinung: Beruflichkeit - Interaktionsarbeit - Kompetenz: Impulse für eine kompetenzorientierte Interaktionsarbeit in der Pflege)

"Respekt für Helden, null Toleranz für Gewalt!"

In unserer Gesellschaft spielen Rettungs- und Einsatzkräfte eine unverzichtbare Rolle in puncto Sicherheit und Hilfe in Notsituationen. Dennoch werden sie zunehmend Opfer von Gewalt. Unter dem Motto "Respekt für Helden, null Toleranz für Gewalt!" setzt sich Bundesminister Hubertus Heil für den Schutz und die Anerkennung dieser „Helden des Alltags“ ein. Mehr: "Respekt für Helden, null Toleranz für Gewalt!" …

#GewaltAngehen (verweist auf: "Respekt für Helden, null Toleranz für Gewalt!")

Arbeitsfähigkeit in der Interaktionsarbeit

Das Beschäftigungswachstum der vergangenen Jahre wurde in Deutschland insbesondere durch den Dienstleistungssektor vorangetrieben; interaktive Tätigkeiten bzw. die Arbeit an und mit Menschen sind kennzeichnend für diesen Wirtschaftsbereich. Entwicklungen wie der demografische Wandel sowie der zunehmende Fachkräftemangel könnten dem Beschäftigungswachstum entgegenstehen. Dies unterstreicht die Wichtigkeit der Arbeitsfähigkeit von Beschäftigten, die Interaktionsarbeit leisten. Mehr : Arbeitsfähigkeit in der Interaktionsarbeit …

Einen Beitrag für andere leisten: Interaktionsarbeit als Quelle von Sinnerleben

Interaktionsarbeit als Arbeit an und mit Menschen zeichnet sich dadurch aus, dass ein wesentlicher Teil derTätigkeit im direkten Kontakt mit anderen Menschen stattfindet. Häufige Interaktionsgruppen stellen dabei KundInnen, KlientInnen oder PatientInnen dar, die unter anderem beraten, unterstützt oder gepflegt werden (Böhle 2011). Durch den Beitrag im Leben anderer Menschen bietet Interaktionsarbeit für die Beschäftigten ein hohes Potenzial für das Erleben von Sinnhaftigkeit in ihrer Tätigkeit (Böhle et al. 2015). Die Suche nach Sinnhaftigkeit stellt generell ein zentrales Merkmal der modernen Arbeitswelt dar und nimmt den Stellenwert einer Ressource für das Wohlbefinden von Beschäftigten ein (Ehresmann & Badura 2018). So wird Arbeit zunehmend nicht nur als Mittel zum Zweck, sondern als Quelle der Selbstverwirklichung und des Wohlbefindens betrachtet (Laaser & Karlsson 2022). Mehr : Einen Beitrag für andere leisten: Interaktionsarbeit als Quelle von Sinnerleben …

Zwischen Stereotypen, Selbstverständlichem und nicht ausgeschöpften Potenzialen: Gender in der Interaktionsarbeit

Bestehende Forschung der Interaktionsarbeit zeigt auf, dass die Arbeit an und mit Menschen mit Unwägbarkeiten einhergeht. Beschäftigte stehen dadurch vor der Herausforderung, mit diesen Unwägbarkeiten umgehen zu müssen. Durch das Zurückgreifen auf unterschiedliche Wissensvorräte – beispielsweise individuelles Erfahrungswissen und gesellschaftlich verbreitete Stereotype – sollen die Unwägbarkeiten reduziert oder umgangen werden. Das Ziel ist es, möglichst passgenaue Strukturen für den Interaktionsprozess zu finden und zu nutzen. Ein wichtiger Faktor dabei ist das Themenfeld Geschlecht und Gender. Im Rahmen dieses Kurzberichtes soll dieser Einflussfaktor genauer betrachtet werden. Mehr : Zwischen Stereotypen, Selbstverständlichem und nicht ausgeschöpften Potenzialen: Gender in der Interaktionsarbeit …

„Über die Brücke müssen sie im Zweifel selber gehen“ - Interaktionsarbeit im Fallmanagement im Kontext der Arbeitsvermittlung

Die Interaktionsarbeit bildet das Kernstück der Arbeit im Fallmanagement. Sie ist der Dreh- und Angelpunkt für die FallmanagerInnen, deren Ziel es ist, ihre KundInnen nachhaltig in den Arbeitsmarkt zu integrieren und den gesamten Prozess unterstützend zu begleiten. Mehr : „Über die Brücke müssen sie im Zweifel selber gehen“ - Interaktionsarbeit im Fallmanagement im Kontext der Arbeitsvermittlung …

„Ich bin Kunde, ich bin König“ - Interaktionsarbeit im Einzelhandel

Interaktionsarbeit, d.h. die Arbeit mit KundInnen, stellt einen wesentlichen Bestandteil der Tätigkeit im Einzelhandel dar. Sie ist nicht nur Nebenprodukt, sondern oftmals Kern der Dienstleistungserbringung. Denn viele Aufgabenbereiche der Beschäftigten wie Beratungsleistungen, der Verkauf von Waren oder das Kassieren schließen direkte Interaktionen mit der Kundschaft ein. Dadurch spielt die Interaktionsarbeit im Einzelhandel im Hinblick auf die KundInnenzufriedenheit, die KundInnenbindung und somit auch die Wertschöpfung der Unternehmen eine zentrale Rolle. Mehr : „Ich bin Kunde, ich bin König“ - Interaktionsarbeit im Einzelhandel …

„Man muss Menschen mögen“ - Interaktionsarbeit in der Gastronomie

Im Rahmen dieser Case Study soll die Interaktionsarbeit zwischen Beschäftigten und Gästen, ohne welche die Arbeit in der Gastronomie nicht auskommt, genauer betrachtet werden. Es werden relevante Daten und Fakten zur Branche dargestellt: Was macht gastronomische Betriebe aus? Wie ist die Situation der Branche in Deutschland? Wer sind die Beschäftigten? Wie gestalten sich die Arbeitsbedingungen in der Gastronomie? Welche Besonderheiten zeichnen die Interaktionsarbeit aus? Mehr : „Man muss Menschen mögen“ - Interaktionsarbeit in der Gastronomie …

„Die Branche fordert sehr viel von uns allen, weil es auch der Kunde tut“ - Einblicke in die Interaktionsarbeit in der Unternehmensberatung

Interaktionsarbeit ist zentral für UnternehmensberaterInnen; sie ist nicht nur ein essentieller Bestandteil der Tätigkeit, sondern hat auch für das Beratungsunternehmen und die Kundschaft eine hohe Wichtigkeit. Einerseits betrifft dies den gesamten Beratungsprozess, der ohne die regelmäßige Interaktion zwischen BeraterInnen und Kundschaft kaum denkbar ist; andererseits aber auch die Qualität der erbrachten Dienstleistung, denn genaue Absprachen über die Beratungsleistung sind zentral. Mehr : „Die Branche fordert sehr viel von uns allen, weil es auch der Kunde tut“ - Einblicke in die Interaktionsarbeit in der Unternehmensberatung …

Taxonomie für die menschengerechte Gestaltung von Interaktionsarbeit veröffentlicht

Ziel des Beitrags war es, interaktionsbezogene Stressoren und Ressourcen zu identifizieren, in einer Taxonomie zu systematisieren und diese hinsichtlich ihrer Relevanz für eine menschengerechte Arbeitsgestaltung von Interaktionsarbeit zu reflektieren. So wurde das Forschungsfeld zunächst mittels einer systematischen Literaturanalyse erschlossen und anschließend eine explorativ‐qualitative Studie durchgeführt. Mehr: Taxonomie für die menschengerechte Gestaltung von Interaktionsarbeit veröffentlicht …

Faktoren zur menschengerechten Arbeitsgestaltung von Interaktionsarbeit (verweist auf: Taxonomie für die menschengerechte Gestaltung von Interaktionsarbeit veröffentlicht)

VISITS: Vorgehensmodell für Interaktionsarbeit in Unternehmen/Netzwerken veröffentlicht

Technische Services wie Instandhaltungstätigkeiten sind durch eine enge Vernetzung und Interaktion zwischen Maschinen- und Anlagenbau, Dienstleistern sowie Anwenderunternehmen geprägt. Die digitale Transformation und weitere Herausforderungen hinterfragen diese Interaktionsschnittstellen und beeinflussen die Gestaltung von Interaktionsarbeit maßgeblich. Das Forschungsprojekt VISITS an der TU Dortmund hat nun ein Vorgehensmodell zur Gestaltung und Umsetzung interaktionsbasierter Veränderungsprozesse entwickelt und stellt dies kostenfrei und webbasiert für Unternehmen zur Verfügung. Mehr: VISITS: Vorgehensmodell für Interaktionsarbeit in Unternehmen/Netzwerken veröffentlicht …

Visits Pressemeldung (verweist auf: VISITS: Vorgehensmodell für Interaktionsarbeit in Unternehmen/Netzwerken veröffentlicht)

Neu erschienener SuGA nimmt Interaktionsarbeit in den Blick

Der Bericht „Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit“ (SuGA), liefert aktuelle Daten und Fakten zum Arbeits- und Gesundheitsschutz in Deutschland. In der aktuellen Ausgabe ist auch das wissenschaftliche Forschungsprojekt InWiGe mit einem Beitrag zum Thema „Interaktionsarbeit als besondere Form der Erwerbsarbeit“ vertreten. Dabei fassen Markus Holler und Dr. Nadja Dörflinger die wissenschaftlichen Perspektiven auf Interaktionsarbeit zusammen und beleuchten die Verbreitung von Interaktionsarbeit sowie die Arbeitsbedingungen, welche mit dieser Form von Arbeit einhergehen. Mehr: Neu erschienener SuGA nimmt Interaktionsarbeit in den Blick …

Cover SuGA 2021 (verweist auf: Neu erschienener SuGA nimmt Interaktionsarbeit in den Blick)

Abschlussveranstaltung des wissenschaftlichen Projektes InWiGe

Am 16.02.2023 fand die virtuelle Abschlussveranstaltung des wissenschaftlichen Projektes InWiGe statt, an welcher zahlreiche VertreterInnen aus dem BMBF-Förderschwerpunkt „Arbeiten an und mit Menschen“ sowie darüber hinaus Interessierte teilnahmen. Mehr: Abschlussveranstaltung des wissenschaftlichen Projektes InWiGe …

Der BMBF-Förderschwerpunkt "Arbeiten an und mit Menschen" – Rückblick und Ausblick auf die Zukunft der Interaktionsarbeit (verweist auf: Abschlussveranstaltung des wissenschaftlichen Projektes InWiGe)

Dokumentation Fachtagung Interaktionsarbeit gestalten

Die Fachtagung "Interaktionsarbeit gestalten" am 20.-21.06.2022 in der DASA Arbeitswelt Ausstellung in Dortmund war die zentrale Veranstaltung im Rahmen des Förderschwerpunktes "Arbeiten an und mit Menschen" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und wurde von der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) unterstützt.
Die Verbundprojekte und InWiGe präsentierten (Zwischen-)Ergebnisse der Forschungsarbeit.
Zentrale Akteure aus Politik, Wissenschaft und betrieblicher Praxis konnten miteinander vernetzt werden. Mehr: Dokumentation Fachtagung Interaktionsarbeit gestalten …

Fachveranstaltung: Kurzvorstellung der 19 Projekten des Förderschwerpunkts anhand des Alphabets der Interaktionsarbeit. Daniela Schneider, INIFES und Michael Niehaus, BAuA (verweist auf: Dokumentation Fachtagung Interaktionsarbeit gestalten)

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Zusatzinformationen

Digitale Unterstützung in der Interaktionsarbeit

Der digitale Wandel wirkt sich auf alle Bereiche des Arbeitsmarktes und daher auch auf die Arbeit an und mit Menschen aus. Wie in bereits erschienenen Faktenblättern dieser Reihe aufgezeigt wurde, geht Interaktionsarbeit allerdings mit Besonderheiten einher, die auch im Hinblick auf die Digitalisierung bzw. deren digitale Unterstützung zu berücksichtigen sind. Die Gestaltung von Interaktionsarbeit wird nicht nur durch die Digitalisierung des interaktiven, dialogischen Kerns von Interaktionsarbeit beeinflusst, sondern auch durch die Digitalisierung von nicht-interaktiven Arbeitsinhalten, die gleichwohl mit der Interaktionsarbeit in Verbindung stehen können.

InWiGe-Newsletter - Arbeiten an und mit Menschen

Newsletter 03/2023

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