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Interaktionsarbeit. Annäherungen an ein heterogenes Forschungs-und Gestaltungsfeld

Workshop im Rahmen des 66. GfA-FRÜHJAHRSKONGRESS 2020 IN BERLIN

Anfang 16.03.2020
Ende 16.03.2020
Ort TU Berlin

Interaktionsarbeit beschreibt Arbeit an und mit anderen Menschen und umfasst jede Interaktion mit Kundinnen, Klientinnen oder Patientinnen und vergleichbaren Personengruppen aber auch mit Vorgesetzten oder Kolleginnen. Anders als bei vorwiegend produktbezogenen Tätigkeiten, die sich auf den Umgang mit einem materiellen Objekt beziehen, steht bei personenbezogenen Tätigkeiten der Umgang mit einem anderen Menschen im Vordergrund, wie beispielsweise in der Beratung, im Verkauf oder der Bildung. Interaktionsarbeit nimmt dabei eine entscheidende Rolle bei der erfolgreichen Bewältigung der Arbeitsaufgabe ein. Diese spezifischen Anforderungen von interaktiver Arbeit wurden durch die Arbeitsforschung bislang nur unzureichend berücksichtigt.

Zur weiteren Untersuchung der Arbeitsbedingungen für eine gesundheits-und persönlichkeitsförderliche Interaktionsarbeit führt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) zusammen mit dem Internationalen Institut für Empirische Sozialökonomie (INIFES) aktuell das Forschungsprojekt "Interaktionsarbeit: Wirkungen und Gestaltung des technologischen Wandels (InWiGe)” durch. Als Metaprojekt des Förderschwerpunktes ”Arbeiten an und mit Menschen” des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) geht es dabei um die Aufbereitung der Forschung als auch um die Förderung der Vernetzung von Wissenschaft, Praxis und Politik.

Deshalb möchte die BAuA im Rahmen der GfA-Tagung einen Workshop anbieten, um die Relevanz des Themas, die Heterogenität des Forschungsgegenstandes und die mögliche Systematisierung der Wissensbestände gemeinsam herauszuarbeiten. Leitfrage soll sein, was erforderlich ist, um Interaktionsarbeit gesundheits-und persönlichkeitsförderlich gestalten zu können. Der Forschungsansatz der BAuA zur berufsunabhängigen Analyse und Systematisierung der Arbeitsbedingungen bei Interaktionsarbeit und der gesundheitsrelevanten Outcomes wird dem Diskurs einen konzeptionellen Rahmen bieten.

Adresse

Technische Universität Berlin
Straße des 17. Juni 135
10623 Berlin