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Tisch, A., Beermann, B., Wünnemann, L., Windel, A.: Interaktionsarbeit: Herausforderung für die arbeitswissen­schaftliche Forschung, In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, 1 2020, S. 44–51

Interaktionsarbeit im Kontext von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit

Interaktionsarbeit, verstanden als Arbeit an und mit Menschen, hat in den letzten Jahren einen erheblichen Bedeutungszuwachs erfahren. Während verschiedene Berufsfelder mit interaktiven Tätigkeitsanteilen bereits empirisch untersucht und unterschiedliche Konzepte zu Interaktionsarbeit vorgelegt wurden, sind relevante Fragen der Wirkung von Interaktionsarbeit auf Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit bislang weniger betrachtet worden. Zur menschengerechten Gestaltung von Interaktionsarbeit erscheint aus arbeitswissenschaftlicher Perspektive die Entwicklung einer übergeordneten Systematik zu den Anforderungen und Folgen von Interaktionsarbeit sowie ein Überblick über das vorliegende, empirisch gesicherte Gestaltungswissen sinnvoll.

Das Ziel des nachfolgenden Beitrages besteht darin, die Forschung zur Interaktionsarbeit im Kontext von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit zu reflektieren sowie die Möglichkeiten einer konzeptionellen Einordnung unterschiedlicher spezifischer Formen der Interaktionsarbeit und die sich daraus ergebenden Gestaltungserfordernisse zu diskutieren.

Für die gesundheits- und persönlichkeitsförderliche Gestaltung von Interaktionsarbeit sind Erkenntnisse über die spezifischen Arbeitsbedingungen und Anforderungen sowie deren Auswirkungen für die Beschäftigten zentral. Dieser Beitrag schlägt einen Ansatz für eine branchen- und berufsübergreifende Klassifikation von Merkmalen der Arbeit vor, die für die menschengerechte Gestaltung interaktiver Tätigkeiten relevant sind und zeigt die dafür erforderlichen weiteren Schritte auf.

Bibliografische Angaben

Tisch, A., Beermann, B., Wünnemann, L., Windel, A.: Interaktionsarbeit: Herausforderung für die arbeitswissen­schaftliche Forschung, In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, 1 2020, S. 44–51. 
2020. , DOI: 10.1007/s41449-020-00185-z

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