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Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (Hrsg.): Interaktionsarbeit gestalten. Projektatlas des BMBF-Förderschwerpunktes „Zukunft der Arbeit: Arbeiten an und mit Menschen“, Dortmund 2020

Mit dem „Projektatlas Interaktionsarbeit“ wird ein Überblick zu den Forschungs- und Gestaltungsfeldern interaktiver Arbeit in Deutschland gegeben. Dazu werden die 19 beteiligten Projekte in Form von Steckbriefen vorgestellt.

Der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) ist es dabei ein Anliegen, das vorhandene Wissen und die neuen Erkenntnisse der Verbundprojekte aufzubereiten und zu systematisieren. Basierend auf einem tätigkeitsbezogenen Beobachtungsfokus interessieren uns vor allem die Entstehung und Wirkung von Arbeitsbedingungen in der Interaktionsarbeit und ihr Zusammenhang zum gesundheitlichen Befinden der Beschäftigten. Neben den klassischen arbeitswissenschaftlichen Bedingungsfaktoren beziehen wir auch die Rahmenbedingungen und Kontexte, in denen Interaktionsarbeit geleistet wird, in unsere Studie ein. Auf dieser Basis wollen wir über Berufsgruppen und Branchen hinweg Gestaltungsempfehlungen ableiten, die sich auf zentrale interaktive Tätigkeiten beziehen.

Im Förderschwerpunkt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) „Arbeiten an und mit Menschen“ steht Arbeit mit direkter Interaktion im Fokus. Das menschliche Miteinander zwischen Beschäftigten und ihren KundInnen, KlientInnen oder PatientInnen, aber auch organisationsintern mit KollegInnen und Vorgesetzten stellt den wesentlichen Gegenstand der Arbeit dar.

Der Förderschwerpunkt ist als Teil des Dachprogramms „Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen“ eingebettet in die Hightech-Strategie der Bundesregierung. Neue Technologien, dar-unter insbesondere die Digitalisierung von Produktions- und Dienstleistungsprozessen, verändern die Arbeitswelt und damit die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten. Durch neue Technologien entstehen auch neue Formen der Interaktion und Kommunikation zwischen Menschen innerhalb und außer-halb der eigenen Organisation. Diese Interaktion erfolgt klassisch im direkten Kontakt miteinander (live oder technisch vermittelt). Aber auch die Mensch-Maschine-Interaktion stellt durch selbstlernende Systeme und künstliche Intelligenz neue Herausforderungen an die Unternehmen und Beschäftigten. Dieser Wandel von Wirtschaft und Arbeitswelt betrifft Produkte und Dienstleistungen sowie Produktions- und Arbeitsprozesse. Er hat gleichermaßen Auswirkungen auf Betriebsstrukturen sowie Arbeitsverhältnisse und -tätigkeiten.

Mit dem „Projektatlas Interaktionsarbeit“ wird ein Überblick zu den Forschungs- und Gestaltungsfeldern interaktiver Arbeit in Deutschland gegeben. Dazu werden die 19 beteiligten Projekte aus dem Förderschwerpunkt "Arbeiten an und mit Menschen" in Form von Steckbriefen vorgestellt sowie eine Inhaltliche Verortung zur Interaktionsarbeit vorgenommen.

Bibliografische Angaben

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (Hrsg.): Interaktionsarbeit gestalten. Projektatlas des BMBF-Förderschwerpunktes „Zukunft der Arbeit: Arbeiten an und mit Menschen“, Dortmund 2020. 

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