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Austausch im Förderschwerpunkt geht weiter - Diskussion zur Auswirkung von Corona auf die Projektarbeit

Rege Beteiligung beim ersten Virtuellen Forum am 30. Juni 2020

Datum 06.07.2020

 „Wir freuen uns, dass unser Vernetzungsangebot auf so großes Interesse gestoßen ist“ sagt Organisator und Moderator Michael Niehaus (BAuA) aus dem InWiGe-Team. „Wir werden dieses Format definitiv fortführen und haben bereits weitere Termine geplant.“

Um die Vernetzung im Förderschwerpunkt „Arbeiten an und mit Menschen“ weiter zu befördern, hatte das Metaprojekt InWiGe nach der Auftaktveranstaltung am 29. April 2020 die 18 beteiligten Verbundprojekte zu einem weiteren Austausch eingeladen. Über 60 Personen aus dem Förderschwerpunkt – darunter auch Vertretungen des Projektträgers Karlsruhe – sind am Vormittag des 30. Junis 2020 der Einladung des wissenschaftlichen Metaprojektes gefolgt und haben von ihrem Arbeitsplatz aus den virtuellen Veranstaltungsraum besucht. Den Förderschwerpunkt zusammenbringen, Austausch trotz erschwerter Bedingungen aufgrund der Corona-Pandemie ermöglichen und Einblicke in die anderen Verbundprojekte gewinnen – das sind die Ziele der neuen Veranstaltungs-Reihe „Virtuelle Foren“.

„Der Förderschwerpunkt ist so bunt wie die Interaktionsarbeit selbst – das macht die Vernetzungsarbeit unheimlich spannend, aber auch herausfordernd“ gibt Co-Moderatorin Louisa Wünnemann (BAuA), ebenfalls aus dem InWiGe-Team, einen Einblick in die Arbeit des Metaprojektes. „Da können wir in den nächsten Jahren selber noch viel Interaktionsarbeit leisten.“ Wie divers sowohl die wissenschaftlichen Fachgebiete, die Forschungsfragen als auch die untersuchten Arbeitsbereiche sind, zeigt sich bereits bei den ersten vier Projekten, die sich bei der Veranstaltung vorgestellt haben:

  • Digitaler Engel – Interaktionsarbeit in der Pflege stärken (Marcus Hintze, Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik)
  • eLLa4.0 – Gute Führung und Arbeit in der soziodigitalen Transformation (Dr. Ralf Kopp, Sozialforschungsstelle an der Technischen Universität Dortmund)
  • InkluServ – Gestaltung digital unterstützter Interaktionsarbeit von schwerbehinderten Auslieferungsfahrern (Eva Gerstetter, WEK Werkstätten Esslingen-Kirchheim gGmbH; David Kremer, Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation
  • VISITS – Vernetzte Interaktionsarbeit in smarten Technischen Services. Herausforderungen und Gestaltungserfordernisse digitaler Arbeit und Organisation (Sandra Kaczmarek, Lehrstuhl für Unternehmenslogistik an der Technischen Universität Dortmund)

Dass die Heterogenität jedoch auch einen Mehrwert für den Förderschwerpunkt darstellt, zeigte sich in der anschließenden Diskussion zum Thema „Corona und Projektarbeit“. Hier haben die Teilnehmenden ganz offen ihre Schwierigkeiten durch die Corona-Pandemie bei ihren Forschungsvorhaben und ihrer praktischen Arbeit geteilt. Einige konnten bereits von ihren Lösungsansätzen berichten und so anderen Projekten hilfreiche Impulse für die nächsten Schritte geben.

Die InWiGe-Projektleiterin Dr. Beate Beermann (BAuA) bedankte sich zum Abschluss herzlich bei den Teilnehmenden für die sehr gute Diskussion – „Ich bin gespannt wie intensiv es werden kann, wenn wir erst mal wieder direkt kommunizieren.“ Weil das InWiGe-Team bis dahin nicht warten möchte und es wichtig findet, dem Förderschwerpunkt auch vorher weitere Gelegenheiten zum Austausch anzubieten, findet das nächste Forum wieder virtuell am 30. Juli 2020 statt. Nach den positiven Rückmeldungen der Teilnehmenden freut sich das Team bereits jetzt darauf und hofft weiterhin auf eine breite Beteiligung – insbesondere auch wieder von den Praxispartnern!

Die Dokumentation der Veranstaltung liegt im internen Arbeitsbereich des Förderschwerpunktes.

Virtuelles Forum 30.06.2020
Quelle: BAuA

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