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Veröffentlichungen im Kontext von InWiGe

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Arbeitszeitlage und Entgrenzung in der Interaktionsarbeit

Interaktionsarbeit leistende Beschäftigte arbeiten häufiger als andere Beschäftigte an Wochenenden und am Abend. Außerdem wird von ihnen deutlich häufiger Erreichbarkeit und unbezahlte Arbeit außerhalb der Arbeitszeit erwartet. Diese Arbeitsmerkmale können auch als Indikatoren für das Verschwimmen der Grenze zwischen Arbeit und Privatleben bzw. für die Entgrenzung der Arbeit angesehen werden. Mehr : Arbeitszeitlage und Entgrenzung in der Interaktionsarbeit …

Beermann, B. und Windel, A.: Interaktionsarbeit im Kontext des digitalen Wandels: Herausforderungen für den Arbeitsschutz. In: praeview, 1 2022, S. 12-13

Der immer häufiger werdende Einsatz digitaler Technologien in Organisationen führt zu Veränderungsprozessen, die die gegenwärtige Arbeitswelt nachhaltig beeinflussen. Diese Entwicklung betrifft in unterschiedlichem Ausmaß und Tempo alle Branchen, Tätigkeiten und Formen der Erwerbsarbeit – so auch die Interaktionsarbeit. Mehr : Beermann, B. und Windel, A.: Interaktionsarbeit im Kontext des digitalen Wandels: Herausforderungen für den Arbeitsschutz. In: praeview, 1 2022, S. 12-13 …

Dörflinger, N. und Wehrmann, J.: Von der Mensch-Mensch zur Mensch-Maschine-Interaktion? Mögliche Implikationen für Beschäftigte, Kundschaft und Organisationen. In: praeview, 1 2022, S. 26-27

Im Zuge fortschreitender Digitalisierung ergeben sich vielerlei Möglichkeiten, die klassische Interaktionsarbeit zwischen Beschäftigten und deren Interaktionspartner*- innen durch technische Lösungen zu ersetzen. Unter welchen Voraussetzungen wird Technikeinsatz in Erwägung gezogen und was sind dessen Implikationen? Mehr : Dörflinger, N. und Wehrmann, J.: Von der Mensch-Mensch zur Mensch-Maschine-Interaktion? Mögliche Implikationen für Beschäftigte, Kundschaft und Organisationen. In: praeview, 1 2022, S. 26-27 …

Dörflinger, N.: Social interactions at work: why interactive work should be an analytical category in its own right. In: Employee Relations: The International Journal, Vol. 44 No. 7, pp. 81-95

Das kürzlich erschienene, konzeptionelle Paper plädiert dafür, Interaktionsarbeit als eigene analytische Kategorie in der Arbeitsforschung anzuerkennen. Denn während die theoretische Soziologie und die Arbeitssoziologie die Begriffe „soziale Interaktionen“ und „Arbeit“ kaum gemeinsam betrachten, setzt die Autorin N. Dörflinger beide Begriffe konzeptionell miteinander in Verbindung. Denn ein wesentliches Merkmal vieler Berufe, Arbeitsplätze und Aufgaben ist die soziale Interaktion, insbesondere mit betriebsexternen Gruppen. Die Arbeit mit KundInnen, PatientInnen, BürgerInnen oder ähnlichen Gruppen stellt dabei eine besondere Form von Arbeit dar, welche bisher noch nicht ausreichend theoretisiert wurde. Das Paper argumentiert auf Basis verschiedener Debatten in der Literatur, warum Interaktionsarbeit als eigenständige analytische Kategorie in der Arbeitsforschung gesehen werden sollte und schafft ein breiteres Verständnis für Interaktionsarbeit als besondere Form der Erwerbsarbeit. Mehr : Dörflinger, N.: Social interactions at work: why interactive work should be an analytical category in its own right. In: Employee Relations: The International Journal, Vol. 44 No. 7, pp. 81-95 …

Effizienzsteigerung in der Interaktionsarbeit durch Standardisierung und aesthetic labour

In vielen Branchen und Organisationen geht Erwerbsarbeit mit einem Streben nach Effizienz beziehungsweise gesteigerter Arbeitsproduktivität einher. Derartige Bestrebungen sind nicht nur in der klassischen Produktionsarbeit verbreitet, sondern betreffen auch die Dienstleistungs- und Interaktionsarbeit. Da der Arbeitsgegenstand in der Interaktionsarbeit allerdings ein anderer Mensch ist, ist sie – verglichen mit Produktionsarbeit – weit weniger planbar und geht mit Unwägbarkeiten einher. Dieser Kurzbericht zeigt auf, inwieweit auch Interaktionsarbeit Bestrebungen der Standardisierung, Routinisierung und Rationalisierung unterworfen ist, um die Effizienz der Arbeit an und mit Menschen zu steigern. Mehr : Effizienzsteigerung in der Interaktionsarbeit durch Standardisierung und aesthetic labour …

Entlohnung von Interaktionsarbeit

In der wissenschaftlichen und arbeitspolitischen Debatte wird insbesondere seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie darüber diskutiert, ob Interaktionsarbeit zu wenig beachtet und gewürdigt wird. Denn obgleich die Pandemie vielen Berufsfeldern, die von häufiger Interaktionsarbeit gekennzeichnet sind, Systemrelevanz attestiert hat, wird die materielle und immaterielle Wertschätzung von Interaktionsarbeit oftmals als Problemfeld wahrgenommen. Im Folgenden wird der materielle Aspekt – also die Entlohnung von Interaktionsarbeit – näher betrachtet. Dabei ist zu erwähnen, dass als ungerecht empfundene Entlohnung ein Stressfaktor ist, der mit gesundheitlichen Risiken einhergeht. Mehr : Entlohnung von Interaktionsarbeit …

Interaktionsarbeit: Die Arbeit an und mit Menschen als besondere Form der Erwerbsarbeit

Das erste Faktenblatt vermittelt ein grundlegendes Verständnis für Interaktionsarbeit als Arbeit an und mit Menschen.
Das Faktenblatt basiert auf repräsentativen Daten der Erhebungen zum DGB-Index Gute Arbeit sowie des European Working Conditions Survey (EWCS). Mehr : Interaktionsarbeit: Die Arbeit an und mit Menschen als besondere Form der Erwerbsarbeit …

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